Über Stephan Pörtner
Stephan Pörtner *1965 in Zürich, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Zürich, wo seine fünf Krimis mit Köbi Robert, dem Detektiv wider Willen, spielen. Der letzte, Stirb, schöner Engel, erschien im Frühling 2011 im Bilgerverlag und wurde mit dem Zürcher Krimipreis ausgezeichnet.
Für das Tagblatt der Stadt Zürich schrieb er bisher drei Fortsetzungskrimis, daneben Hörspiele, eine Kolumne für das Strassenmagazin Surprise und für die Woz-online Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.
Name: Pörtner (im Internet auch Poertner)
Vorname: Stephan
Geburtsdatum: 24.11.1965
Eltern: Paul Pörtner, geb. in Wuppertal 1925, gest. in München 1984, Schriftsteller-Marlis Pörtner, geb. Bindschedler, 1933, Psychologin, Fachautorin
Geschwister: Milena Moser, geb. Pörtner, 1963, Schriftstellerin
Autoren- und Übersetzertätigkeit
HELDEN DER HALBWELT
PROTOKOLL RETO ASCHWANDEN
erschienen in 20Minuten Week, 13.Juli 2006
«Ich bin Krimiautor. Krimis lesen auch alte Damen, das find ich gut. Literatur nur für GermanistikStudis zu verfassen, wär hingegen nichts für mich. Metzgete in Zürich Nord war mein zweiter Fortsetzungsroman für das Tagblatt der Stadt Zürich: fünfmal pro Woche, insgesamt 80 Folgen. Er spielt im Velofahrer-Milieu. Der Radsport strahlt auch diese Aura des Halbseidenen aus - es kommt ja sonst nicht oft vor, dass Sportler wegen Dopings verhaftet werden oder wie Marco Pantani gar an Koks sterben. Ich fand deshalb schon länger: Das gibt was her. Mein Hauptdarsteller ist Kommissar Kummer, eine Figur, die es so bei der Polizei nicht gibt. Er ist eher ein Roman-Kommissar im Stil von Maigret. Ich muss mit wenig Personal auskommen, denn wenn du in einer Fortsetzungsgeschichte dauernd neue Leute einführst, verwirrst du das Publikum. Es sollte schon halbwegs übersichtlich bleiben. Bevor ich mit dem Schreiben anfing, erstellte ich ein Konzept für die ganze Geschichte, das ich mit der Zeit allerdings ein paar Mal überarbeitet habe. So hatte ich ursprünglich eine andere Figur als Mörder vorgesehen. Solche Änderungen sind nicht wahnsinnig schwierig, denn ich lege ja sowieso verschiedene Spuren, so dass es mehrere Verdächtige gibt. Aufpassen musste ich allerdings schon: Im Gegensatz zu den Romanen, die ich sonst schreibe, konnte ich bei dieser Geschichte nicht im Nachhinein das erste Kapitel ändern. Dafür ging hier alles viel schneller, vom Schreiben bis zum Druck. Es ist viel direkter - das finde ich lässig.»
